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Die moderne Welt lehrt kaum, Brücken zu finden um zu substanziellen Wissen zu gelangen.
"Lerne als würdest du ewig leben, lebe als würdest du morgen sterben" (Gandhi)
Kennen Sie das?
Die Gedanken jagen sich Tag und Nacht, um drei Uhr morgens können Sie nicht mehr schlafen. Daher ist Ihr Körper nicht ausgeruht, Lebensenergie fließt ab, wie bei einer Autobatterie mit eingeschaltetem Standlicht.
Scheinbar "richtige" Probleme können langfristig zum Segen werden, wenn Sie die dahinter liegenden Informationen richtig nutzen:

Andauernde Schuldenlast kann Ursache von Krankheit werden. Der Beginn: Bei "angespannten" Dauerschulden folgt Dauerstress und Anspannungen. Als Wirkung sind Schlaflosigkeit und Folgekrankheiten. Von Tinnitus, Schilddrüsenüberfunktion, Magen und Darmbeschwerden bis hin zu Dauerdurchfall und Diabetes mellitus. Als Spätfolgen sind Krebs, Herzinfarkt bis hin zu Frühtod u.a. bekannt (vgl. Symptomdeutung). Manche Betroffene nehmen sich aus vermeintlicher Ausweglosigkeit das Leben, vielen (mehr als man denkt) kommt der Gedanke dazu in den Sinn.
Oft hält auch der Ehepartner dem Druck nicht mehr Stand und scheidet, die Beziehung bricht als Folge daraus. Wenn Sie zum Arzt gehen, werden meist die Symptome behandelt, kaum die Ursache. Das kann in diesem Zusammenhang zu einem gravierenden Problem werden, wenn die Ursachen nicht beseitigt werden.
In der Unternehmenssanierung von Familienbetrieben kam uns in vielfacher Weise die Verzweiflung und Ratlosigkeit der Betroffenen zu Gesicht. Die Scham vor der „gesellschaftlichen Abwertung“ gilt als Krafträuber. Ursache davon ist meist Festhalten (nicht loslassen können, Anhaftung) und Unwissenheit über die Wirkungszusammenhänge. Und Familienbetriebe vereinen bekanntlich Vorstand und Aufsichtsrat in einer Personengruppe, der Vorstand kann folglich nicht wie bei Public-Gesellschaften „gefeuert“ und ersetzt werden.
Man könnte meinen: a) Ein Vermögensverlust wäre einigermaßen zu verkraften, solange man Gesund bleibt und die Familie zusammen hält. b) Auch nach der Vermögensverwertung könnte mit einer Quotenzahlung eine Restschuldbefreiung ein gangbarer Weg sein, wohlhabend zu bleiben. c) Wegen dem unvernünftigen hartnäckigen Festhalten erscheint ein vermeintlicher „Gesichtsverlust“ hart (Scham). Das beruht aber meist auf Unkenntnis oder auf zu eng angelegten Denkrahmen. d) Bitterer dagegen wäre, wenn durch zu langes Festhalten und An-Klammern an äussere Dinge die Gesundheit des Unternehmers „in die Knie geht“ bzw. chronisch geschädigt wird, e) Traurig erscheint aber ein „sich nicht Verzeihen können“ und das nicht ansehen können seiner selbst.
Warum kommt es aber in den allermeisten Fällen nicht früher zur Gegensteuerung und zur vernünftigen Befreiung? Die Abwehrmechanismen sind seit Sigmund Freud beschrieben. Hauptsächlich sind das:
a) Verdrängung b) Projektion nach aussen c) Agressionsumkehr
Im Buch „Vorbeugende Unternehmenssanierung“ ist das in Anlehnung an Freud für dieses Thema beschrieben und zu lesen. Innere Kraft aufzubauen wäre das Mittel der Wahl. Wo ihre Aufmerksamkeit liegt, liegt auch die Energie.
Gewohnheiten werden nur erschüttert, wenn man an die eigen Vergänglichkeit (Tod) erinnert wird. (Schaubild)
Bei uns können Sie Informationen einholen und auch Referenzadressen von Menschen erhalten, die das schon bewältigt haben, was für Sie so schwierig erscheint. Denn die zentrale Frage lautet ja zuallererst: Wie können Sie den kreisenden Gedanken entkommen, vielleicht sogar die Freudigkeit eines „No-Mind“ (wieder) erlangen?
Schon Gampopa schrieb (1097 - 1153), in: Der kostbare Schmuck der Befreiung, Berlin 2010, S 230: "Warum heißt er Pfad des „Sehens"? Weil wir hier die edlen Wahrheiten sehen, die wir vorher nicht gesehen haben. Auf diesem Pfad erwerben wir die sieben Glieder des großen Erwachens. Das sind wahre Achtsamkeit, wahres Unterscheiden der Dharmas, wahre freudige Ausdauer, wahre Freude, wahres Geübtsein, wahre tiefe Meditation und wahrer Gleichmut."
Für jedes scheinbare Problem wartet bereits eine Lösung, aber an der Ursache sollten Sie ansetzen, nicht nur die Wirkungen unterdrücken. Man sagt auch, Resilienz rechzeitig entwickeln.
Wie fest Eis auch sein mag, es verliert nie seine wahre Natur, nämlich die des Wassers. (Asiatisches Sprichwort)
Kopf hoch! |